Europameisterschaft 2016 in Frankreich

Nach der Weltmeisterschaft ist vor der Europameisterschaft. Genauer gesagt, nach der WM 2014 ist vor der EM-Qualifikation 2016. In weniger als vier Wochen beginnt die Qualifikation zur Fußball-EM 2016 in Frankreich.

 

Qualifikation

Die EM-Qualifikation 2016 besteht aus zwei Phasen, der Gruppenphase und den nachgelagerten Playoffs. Insgesamt 53 Nationalmannschaften spielen dabei um einen der 23 verbliebenen Endrundenplätze, Gastgeber Frankreich ist bereits automatisch für die Endrunde in zwei Jahren qualifiziert. Die restlichen Plätze werden in den kommenden rund 15 Monaten von September 2014 bis November 2015 ermittelt. Künftig werden von Donnerstag bis Dienstag täglich Qualifikationsspiele stattfinden. Ist ein Team in einer Länderspielpause zweimal im Einsatz, tritt es entweder am Donnerstag und am Sonntag, am Freitag und am Montag oder am Samstag und am Dienstag an. Anstoßzeiten sind an Samstagen und Sonntagen zumeist 18.00 Uhr und 20.45 Uhr, donnerstags, freitags, montags und dienstags wird um 20.45 Uhr gespielt. Die Auslosung der EM-Qualifikationsgruppen fand bereits am 23. Februar 2014 in Nizza statt, die Gruppenphase der Europameisterschaft 2016 wird am 12. Dezember 2015 in Paris ausgelost. Aufgrund von politischen Gegebenheiten hat die europäische Fußball-Union entschieden, dass Aserbaidschan nicht auf Armenien und Spanien nicht auf Gibraltar treffen kann. Aufgrund von TV-Rechten müssen England, Deutschland, Italien, Spanien und die Niederlande außerdem in einer Sechsergruppe spielen.

Die EM-Qualifikation 2016 besteht aus acht Gruppen mit sechs Teams und einer Gruppe mit fünf Teams, die jeweils Heim- und Auswärtsspiele gegeneinander bestreiten. Die neun Gruppensieger, die neun Gruppenzweiten und das beste drittplatzierte Team qualifizieren sich direkt für die EM-Endrunde 216. Die acht anderen drittplatzierten Mannschaften stehen sich in den Playoffs gegenüber und ermitteln so die letzten vier Teilnehmer. Erstmals in der Geschichte einer Fußball-Europameisterschaft werden 24 Teams an einer Endrunde teilnehmen, bei der EURO 2012 in Polen und der Ukraine waren es noch 16 Mannschaften. RTL bereitet sich auf die Übertragung der EM-Qualifikation 2016 vor

RTL mit TV-Rechten

Für die Übertragung der EM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft hat sich RTL so einiges einfallen lassen. Der Privatsender wird seine Fußball-Übertragungen aus einem mobilen Studio präsentieren, was laut eigener Aussage in dieser Form einzigartig im deutschen Fernsehen sein wird. Die Hintergrund-Deko des Studios wird mit insgesamt 12 vertikal angebrachten Monitoren bestückt sein, dadurch kann das Panorama einer Stadion-Totalen erzeugt werden und es entsteht ein realistischer Eindruck als blicke man durch ein Fenster in das Stadion hinein. In dem neuen Studio werden Moderator Florian König und TV-Experte Jens Lehmann im Vor- und Nachlauf der Begegnungen Interviewpartner wie den Bundestrainer begrüßen, die Spiele analysieren und die Zusammenfassungen der weiteren Qualifikationsspiele des Abends zeigen. RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann freut sich auf die TV-Übertragungen der deutschen Qualifikationsspiele:

Den Auftakt werden wir am 7. September in Dortmund mit der Begegnung Deutschland gegen Schottland erleben. Neben Florian König (Moderator), Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann (Experte) komplettiert Kommentator Marco Hagemann das neue RTL-Fußball-Trio.

Die Endrunde der Fußball-EM 2016 findet vom 10. Juni – 10. Juli in Frankreich statt. Der Gastgeber ist automatisch dabei, die 23 anderen Teams werden in der Qualifikation ermittelt. Ein Überblick über die Gruppen:

Gruppe A

Niederlande
Tschechien
Türkei
Lettland
Island
Kasachstan

Gruppe B

Bosnien-Herzegowina
Belgien
Israel
Wales
Zypern
Andorra

 Gruppe C

Spanien
Ukraine
Slowakei
Weißrussland
Mazedonien
Luxemburg

 

Gruppe D

DEUTSCHLAND
Irland
Polen
Schottland
Georgien
Gibraltar

Gruppe E

England
Schweiz
Slowenien
Estland
Litauen
San Marino

 

Gruppe F

Griechenland
Ungarn
Rumänien
Finnland
Nordirland
Färöer

Gruppe G

Russland
Schweden
Österreich
Montenegro
Moldau
Liechtenstein

 

Gruppe H

Italien
Kroatien
Norwegen
Bulgarien
Aserbaidschan
Malta

 

Gruppe I

Portugal
Dänemark
Serbien
Armenien
Albanien
Frankreich*

* der direkt qualifizierte Gastgeber Frankreich spielt die Qualifikation außer Konkurrenz in der Gruppe I

Modus: Gruppen-1. und 2. plus bester 3. für EM qualifiziert; 8 weitere 3. in der 2. Runde/Playoffs um 4 weitere Plätze

 

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