Fußball WM 2018 in Russland

Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft

Die Endrunde der FIFA Fußball Weltmeisterschaft findet vom 14. Juni 2018 bis 15. Juli 2018 zum 21. Mal statt. Der Gastgeber dieses Mal wird Russland sein. Dabei treffen 32 Länder, welche sich erst qualifizieren müssen, aufeinander und zeigen in 64 Spielen ihr Können im bedeutendsten Fußball Turnier der Welt. Der FIFA-Konföderationen Pokal 2017 „Confed Cup“ gilt als Generalprobe für das Turnier in Russland 2018.

Die Fußball WM 2018 in Russland - das historische Bolshoi Theatre in Moskau wird mit dem offiziellen WM-Emblem der FIFA WM 2018 angestrahlt. AFP PHOTO/KIRILL KUDRYAVTSEV

Die Fußball WM 2018 in Russland – das historische Bolshoi Theatre in Moskau wird mit dem offiziellen WM-Emblem der FIFA WM 2018 angestrahlt. AFP PHOTO/KIRILL KUDRYAVTSEV

WM 2018 Vergabe

2008 beschloss das Komitee der FIFA in Tokio die beiden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 gleichzeitig zu vergeben. Bis zum 2. Februar 2009 hatten die Mitgliedsverbände Zeit ihre Ent-scheidung über das Interesse der Ausrichtung bekanntzugeben und dann meldeten sich elf Be-werbungen aus 13 Ländern. Die beiden Länder Brasilien und Südafrika, wo das Turnier in ver-gangener Zeit stattgefunden hat, werden ausgeschlossen. Danach traten alle nicht-europäischen Länder für die Weltmeisterschaft 2018 zurück und konzentrierten sich auch die WM 2022. Übrig blieben Russland, Portugal und Spanien, Belgien und Niederlande und England. Der Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft wurde am 2. Dezember 2010 in Zürich bekanntgegeben und es wurde mit einer absoluten Mehrheit nach der zweiten Runde Russland.

WM 2018 Qualifikation und WM 2018 Teilnehmer

An der WM 2018 werden 32 Nationalmannschaften teilnehmen und der Gastgeber Russland ist automatisch qualifiziert. Die Qualifikation findet innerhalb der sechs Kontinentalverbände zwi-schen 2015 und 2017 statt. Zum ersten Mal meldeten sich sogar alle 211 Mitglieder ihre Mann-schaften an. Simbabwe und Indonesien wurden von der FIFA jedoch suspendiert. Am 25. Juli 2015 fand in St. Petersburg die Auslosung der Qualifikationsrunden statt. Die Qualifikations-runden von CONCACAF und AFC wurden bereits im Vorhinein ausgelost und starteten bereits mit den Spielen.

Update am 08.10.2016: Deutschland spielt heute gegen Tschechien in der WM 2018 Qualifikation

Aufstellung heute: Länderspiel Deutschland – Tschechien

RTL Livestream: Länderspiel Deutschland gegen Tschechien: Aufstellung heute, TV Livestream RTL

Länderspiel WM 2018 Qualifikation: Deutschland gegen Tschechien am 08.10.2016

Länderspiel WM 2018 Qualifikation: Deutschland gegen Tschechien am 08.10.2016

Für die Endrunde der WM 2018 gelten folgende Startplätze:
UEFA Europa – 13 Startplätze von 54 Teilnehmern, jedoch Russland gehört da nicht dazu
CAF Afrika – 5 Startplätze von 53 Teilnehmern
AFC Asien und Australien – 4 oder 5 Startplätze von 45 Teilnehmern
CONMEBOL Südamerika – 4 der 5 Startplätze von 10 Teilnehmern
CONCACAF Nord-, Mittelamerika und Karibik – 3 oder 4 Startplätze von 35 Teilnehmern
OFC Ozeanien – 0 oder 1 Startplatz von 11 Teilnehmern
In interkontinentalen Entscheidungsspielen werden zwei der Teilnehmer zwischen der CON-CACAF und der AFC sowie zwischen OFC und der CONMEBOL bestimmt.

WM 2018 Qualifikation: Europäische Zone

An der Qualifikation nehmen in Europa 54 Länder teil und Russland ist als Gastgeber schon ein fixer Bestandteil der WM 2018. Vor der Auslosung wurden die Mannschaften anhand der FIFA Weltrangliste in sechs Lostöpfe aufgeteilt. Am 25. Juli 2015 wurde dann wie folgt ausgelost:
Gruppe A: Niederlande, Frankreich, Schweden, Bulgarien, Belarus, Luxemburg
Gruppe B: Portugal, Schweiz, Ungarn, Färöer, Lettland, Andorra
Gruppe C: Deutschland, Tschechische Republik, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan, San Marino
Gruppe D: Wales, Österreich, Serbien, Republik Irland, Moldawien, Georgien
Gruppe E: Rumänien, Dänemark, Polen, Montenegro, Armenien, Kasachstan
Gruppe F: England, Slowakei, Schottland, Slowenien, Litauen, Malta
Gruppe G: Spanien, Italien, Albanien, Israel, EJR Mazedonien, Liechtenstein
Gruppe H: Belgien, Gibraltar, Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Estland, Zypern
Gruppe I: Kosovo, Kroatien, Island, Ukraine, Türkei, Finnland
Wobei es nachträglich zu einer Verschiebung von Teilnehmern aus Sicherheitsgründen kam. Da-bei wurde Gibraltar in die Gruppe H und Kosovo in die Gruppe I gesetzt, denn es dürfen keine Spiele von Kosovo gegen Serbien und Bosnien und Herzegowina stattfinden. Beginnen wird die Qualifikation in Europa im Herbst 2016.

WM 2018 Qualifikation: Afrikanische Zone

An der Qualifikation in Afrika nehmen 53 Mitglieder der FIFA teil. Die Qualifikation findet in Afrika anders statt als in Europa. Dabei steigen die Staaten auf den Plätzen 28 bis 53 in der ers-ten Runde der Qualifikation ein. Hingegen die Staaten auf den Plätze 1 bis 27 nehmen erst ab der zweiten Runde teil. Danach spielen die Sieger der ersten Runde gegen die restlichen Teil-nehmerverbände. Dadurch entstanden 20 Paarungen und die 20 Sieger aus diesen Paarungen steigen dann in die dritte Runde der Qualifikation auf. Diese 20 Sieger werden in fünf Gruppen zu jeweils vier Mannschaften gelost und die Sieger der Gruppen qualifizieren sich für die WM 2018. Die Qualifikation begann in Afrika schon am 7. Oktober 2015 mit den Hinspielen der ers-ten Runde.
Die erste Runde haben die folgenden 13 Nationen überstanden und zogen in die zweite Runde ein:
Niger, Mauretanien, Namibia, Äthiopien, Tschad, Komoren, Swasiland, Botswana, Burundi, Liberia, Madagaskar, Kenia und Tansania.
Vom 11. November bis 17. November 2015 fanden die Hin- und Rückspiele der 20 Paarungen der zweiten Runde statt.
Am 24. Juni 2016 wurden die Gewinner der 2. Runde in Kairo in Gruppen für die letzte Phase der Qualifikation ausgelost. Dabei entstanden folgende Gruppen, welche vom 3. Oktober 2016 bis 14. November 2017 um den Einzug in die Weltmeisterschaft 2018 in Russland kämpfen.
Gruppe A: Tunesien, Demokratische Republik Kongo, Guinea und Libyen
Gruppe B: Algerien,Kamerun, Nigeria und Sambia
Gruppe C: Elfenbeinküste, Marokko, Mali und Gabun
Gruppe D: Senegal, Kap Verde, Südafrika und Burkina Faso
Gruppe E: Ghana, Ägypten, Republik Kongo und Uganda
Die besten fünf Teams, sprich die Gruppensieger, können sich auf den Weg nach Russland ma-chen, um ihren Kontinent bei der Weltmeisterschaft 2018 vertreten zu können.

WM 2018 Qualifikation: Asiatische und Australische Zone

Mit vier festen Teilnahmeplätzen und einen Platz, welchen sie sich durch interkontinentale Ent-scheidungsspiele sichern können, gehen 46 Verbände in die Qualifikation für die WM 2018. In der asiatischen Qualifikation findet in der ersten Runde eine sogenannte K.O-Runde statt, wo die am niedrigsten gesetzten Mannschaften gesetzt sind. Danach kommt es zu einer Gruppenein-teilung von den sechs Siegern der ersten Runde und den 34 anderen Teams. Sie werden in acht fünfer Gruppen eingeteilt und die Sieger und die vier besten Zweitplatzierten werden dann in der dritten Runde in Sechsergruppen eingeteilt, einerseits für die WM Qualifikation 2018 und diese Gruppen sind andererseits schon für die Fußball-Asienmeisterschaft 2019 qualifiziert. In Asien begann die Qualifikation am 12. März 2015 mit der ersten Runde.

Im Zeitraum 11. Juni 2015 bis 29. März 2016 fand dann die zweite Runde der Qualifikation statt. Hier wurden 40 Mannschaften in 8 Gruppen zu je 5 Nationen eingeteilt. Dabei qualifizier-ten sich die folgenden Mannschaften für die dritte Runde: Australien, China, Thailand, Irak, Iran, Japan, Katar, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Usbekistan und die Vereinigten Arabischen Emiraten. Am 12. April 2016 kam es dann zur Auslosung für die dritte Runde, wo die Mann-schaften in zwei Sechsergruppen aufeinandertreffen.
Gruppe 1: Iran, Südkorea, Usbekistan, China, Katar, Syrien
Gruppe 2: Australien, Japan, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Irak, Thailand.
Im Herbst 2016 beginnt dann die letzte Qualifikationsrunde für die WM 2018, welche sich dann über ein Jahr durchzieht. Erster und Zweiter beider Gruppen steigen fix auf in die Gruppenphase der WM auf. Die beiden Drittplatzierten spielen gegeneinander, wobei der Sieger aus dieser Paa-rung im interkontinentalen Aufeinandertreffen um einen weiteren Startplatz kämpfen.

WM 2018 Qualifikation: Südamerikanische Zone

Die zehn Mannschaften der Südamerikanischen Fußball-Konföderation spielen um vier fixe Plät-ze für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Ein fünfter Platz kann im interkontinentalen Auf-einandertreffen fixiert werden. In Südamerika treffen alle zehn Mannschaften aufeinander. Durch eine Hin- und Rückrunde qualifizieren sich die vier bestplatzierten Mannschaften sofort und die fünfte trifft auf ein interkontinentales Play-off. Jede Mannschaft hat dabei 18 Spiele zu bestreiten. Diese begannen schon ab Oktober 2015 und dauern bis 2017 an. Zurzeit wären die Mannschaften Uruguay, Ecuador, Argentinien und Chile qualifiziert, aber das ist erst der Stand nach sechs Spielen. Kolumbien müsste nach jetzigem Stand in die interkontinentale Qualifikati-onsrunde in der Hin- und Rückspiel bestritten werden. Wer sich durchsetzt, darf an der Welt-meisterschaft 2018 in Russland an der Gruppenphase teilnehmen und sich ein weiteres Mal im Gruppenmodus beweisen.

Argentinien in der WM 2018 Qualifikaiton in Buenos Aires am 8.Oktober 2015. AFP PHOTO / JUAN MABROMATA

Argentinien in der WM 2018 Qualifikaiton in Buenos Aires am 8.Oktober 2015. AFP PHOTO / JUAN MABROMATA

WM 2018 Qualifikation: Nord-, Zentralamerikanische und Karibische Zone

35 Mannschaften kämpfen um die drei festen Plätze für die WM Teilnahme 2018. Ein weiterer Teilnehmer wird im interkontinentalen Entscheidungsspiel ermittelt. In der CONCACAF-Zone wird die Qualifikation in fünf Runden stattfinden. Dabei treffen zunächst die auf Plätzen 22 bis 35 Mannschaften in einer K.O-Runde aufeinander, damit man die Zahl der Mannschaften auf 28 verringert. In der zweiten Runde spielen die auf Platz 9 bis 21 sowie die sieben Sieger aus der ersten Runde gegeneinander. Für die dritte Runde qualifizieren sich hierbei die Sieger aus der zweiten Runde. In der dritten Runde kommt es auf ein Aufeinandertreffen der 7 und 8 Platzier-ten mit den Siegern der Runde zwei. Danach spielen die sechs Topplatzierten mit den Siegern aus Runde drei gegeneinander. In einer Gruppenphase werden dann die drei qualifizierten Mann-schaften sowie der eine Qualifikant ermittelt.
Dort begann die Qualifikationsrunde 23. März 2015 mit den Hin- und Rückrunden der ersten Runde. Die zweite Runde fand in Amerika im Zeitraum 8. bis 16. Juni 2015 statt.
Die Auslosung für die dritte Runde fand am 25. Juli 2015 statt. Dabei kam es bei Hin- und Rückspielen zu folgenden Aufsteigern:
El Salvador, Kanada, Haiti, Jamaika, St. Vincent und die Grenadinen und Guatemala.
Von November 2015 bis September 2016 findet die vierte Runde der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland statt. Dabei kam es zu folgender Gruppeneinteilung:

Gruppe A: Mexiko, Honduras, El Salvador, Kanada
Gruppe B: Costa Rica, Panama, Haiti, Jamaika
Gruppe C: Vereinigte Staaten, Trinidad und Tobago, St. Vincent und die Grenadinen, Guatema-la.

Aus dieser Qualifikationsrunde gehen dann drei Sieger und drei Zweitplatzierte heraus, welche sich dann für die letzte Qualifikationsrunde qualifizieren. Diese wird dann vom Oktober 2016 bis November 2017 gespielt und daraus gehen dann auch die Qualifikanten für die WM 2018 her-aus.

WM 2018 Qualifikation: Ozeanische Zone

Alle 11 Mitglieder des OFC Verband nehmen an der Qualifikation für die WM 2018 teil. Dabei kann sich maximal ein Teilnehmer qualifizieren. Die Mannschaften auf Platz 8 bis 11 spielen in der ersten Runde im Ligasystem vom 31. August 2015 bis 4. September 2015 gegeneinander.
Dabei setzte sich Samoa durch und qualifiziert sich somit für die zweite Runde. Die zweite Run-de findet in einer Gruppenphase statt. Es werden zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften ausgelost. Diese Runde wurde im Zeitraum 28. Mai 2015 bis 5. Juni 2016 gespielt.
Die drei bestplatzierten Mannschaften jeder Gruppe qualifizierten sich für die dritte Runde.
Gruppe A: Papua-Neuguinea, Neukaledonien, Tahiti
Gruppe B: Neuseeland, Salomonen, Fidschi
Die Spiele der dritten Runde finden vom November 2016 bis Juni 2017 statt. Die jeweils best-platzierte Mannschaft beider Gruppen qualifiziert sich für die vierte Runde.
In der vierten Runde spielen dann Sieger der Gruppe C gegen Sieger der Gruppe D um die Teil-nahme an der letzten Hürde vor der Qualifikation, der internationalen Qualifikationsrunde, neh-men zu können. Wenn diese verloren wird würde das heißen, dass kein einziger Verband aus der ozeanischen Zone an der Endrunde in Russland 2018 teilnehmen würde.

WM 2018 Spielorte

FIFA Präsident Sepp Blatter und der russische Sportminister Witali Mutko präsentierten am 29. September 2012 die zwölf WM Stadien, die auf elf Austragungsorte aufgeteilt sind. Die Orte Jaroslawl und Krasnodar wurden dann von der vorläufigen Liste gestrichen.

Das Eröffnungsspiel wird in Moskau im Olympiastadion Luschniki ausgetragen. Ein Budget von 3,82 Milliarden US-Dollar sollen für den Bau und die Renovierung des Stadions hergenommen werden. Der damalige Ministerpräsident Wladimir Putin meinte sogar, dass das eine geplante Investition zur Vorbereitung der Stadien und deren umliegender Infrastruktur ist und es eine Höhe von 7,3 Milliarden Euro hat. Jedoch wendete sich das Blatt nicht gut und es kam zu einer angespannten Wirtschaftslage. Russland beschloss dann Anfang 2015 Einsparungsmaßnahmen beim Stadionbau zu unternehmen. Mit der Zustimmung der FIFA wurden dann in einigen Spiel-orten die Anzahl der fest installierten Sitzplätze von 45.000 auf 35.000 reduziert. Später, im Juni 2015 kürzt Russland das Budget erneut um die Wirtschaftslage im Land wieder zu stabilisieren.

WM 2018 Spielplan

Der WM 2018 Spielplan besteht aus 64 WM-Spielen. Dabei wird zunächst in einer Gruppenphase in 8 Gruppen á 4 Teams gegeneinander gespielt. Die Gruppenersten und zweiten kommen weiter und stehen im WM-Achtelfinale. Dort geht es in der bekannten K-o-Phase weiter. Die Spiele finden in der Zeit vom 14. Juni 2018 bis 15. Juli 2018 statt – also genau einen Monat lang.

WM 2018 Gruppenphase

32 Teilnehmer aus allen Kontinenten der Welt, werden an der Gruppenphase teilnehmen und um den Einzug in die Finalrunde kämpfen. Gespielt wird die Gruppenphase vom 14.06.2018-28.06.2018. Als Veranstalter des Turniers ist Russland automatisch qualifiziert. und eröffnet das Turnier. Dadurch werden die 31 restlichen Startplätze auf die übrigen Nationen aufgeteilt, die die Qualifikation in der jeweiligen Vorausscheidung überstehen. In Europa werden die Anwärter in 9 Gruppen aufgeteilt. Hier werden jeweils Hin- und Rückrunde gespielt. Wer danach an der Spitze der Tabelle steht, steigt fix in die Gruppenphase der Endrunde auf. Die 8 besten Zweiten müssen im sogenannten Playoff gegeneinander in 4 Paarungen antreten. Die 4 Gewinner dieser Partien steigen zusammen mit den 9 bereits ermittelten Gruppensiegern in die Gruppenphase auf-steigen. Hierzu wird ebenfalls wieder Hin-und Rückrunde gespielt. Gesamt stellt Europa also 13 Mannschaften für die Endrunde der Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Die 32 Teilnehmer der Gruppenphase, werden dann in 8 Gruppen zu je 4 Nationen aufgeteilt. Hier werden die Nationen nur einmal gegen jeden spielen, nicht so wie in der Qualifikation Hin- und Rückrunde. Sieger und Zweiter jeder Gruppe steigt in die Finalrunde auf und können dort weiter um den Titel Weltmeister 2018 kämpfen und Nachfolger von Deutschland werden. Ausnahme es wird erneut Deutschland und sichert sich hiermit die historische Titelverteidigung.

WM 2018 Ko.Runde und Finalrunde

Gestartet wird die Finalrunde am 30.06.2018 im Stadion von Sotschi mit den Achtelfinalspielen. Hier treffen Gruppensieger auf Gruppenzweite und das KO- System beginnt. Ab hier sind so-wohl Verlängerung, als auch Elfmeterschießen möglich. Die Achtelfinalgewinner steigen in das Viertelfinale auf und treffen da aufeinander. Gewinner der Viertelfinalpaarungen steigen in die Runde der 4 besten auf. Die beiden Halbfinalegewinner bestreiten dann das Finale. Hier wird dann der neue Weltmeister ermittelt, der dann für 4 Jahre auf dem Thron der Fußballwelt sitzen darf. Vor dem großen Finale, treten noch die zwei Verlierer aus den Halbfinalpartien gegenei-nander an, um den 3. Platz ermitteln zu können. Das Finale von Russland 2018 wird im großen Olympiastadion von Moskau (Olympiastadion Luschniki) am Samstag den 15.07.2018 ausgetra-gen. 81.000 Besucher können dieses Match auf das die ganze Welt blicken wird, live im Stadion mitverfolgen. Am Ende kann es nur einen Gewinner geben und dieser wird nicht nur in dessen Heimat wochenlang gefeiert werden.

Die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2018

Als Titelverteidiger von 2014 und bereits 4-maliger Weltmeister, zählt Deutschland auch bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland zu den absoluten Topfavoriten. Hinter Brasilien mit 5 ge-wonnen WM-Finale und gleich auf mit dem Angstgegner Italien, steht man in der ewigen Liste der Weltmeister ganz vorne.

Deutschland in der WM 2018 Qualifikation

Die Qualifikationsgruppe C, in die Deutschland gelost wurde, sollte für den amtierende Weltmeister keine Hürde darstellen. Mit der Tschechischen Republik, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino sind die Gegner durchaus machbar. Die Tsche-chische Republik ist als Gegner nicht zu unterschätzen. Mit Petr Cech im Tor, haben sie einen Weltklassespieler in ihren Reihen. Im Mittelfeld versucht Tomas Rosicky das Team zu leiten und den Ton vorzugeben.
Die Mannschaft aus der Tschechischen Republik setzt auf die Stärke als Mannschaft und nicht auf Ausnahmekönner. Nordirland begeisterte bei der Uefa EURO 2016 in Frankreich nicht nur mit ihren wunderbaren und friedlichen Fans, sondern auch mit außerge-wöhnlichen Leistungen als Kollektiv am Platz. Kämpferisch stehen die Nordiren ganz weit vorne und sind daher eine schwer zu bezwingende Mannschaft. Um eine seit langem wieder einmal erfolgreiche Qualifikation ist Norwegen bemüht. Seit etlichen Jahren sind die Norweger bei kei-nem Großereignis mehr dabei. Ihr größter Hoffnungsträger ist Martin Ödegaard, der als jüngster Teamspieler Norwegens bereits in den Geschichtsbüchern vertreten ist. Die Stärke der Mann-schaft aus Aserbaidschan liegt ganz klar in der Defensive. Offensiv reichte es kaum noch für Erfolge. Deutschland darf diese Mannschaft nicht unterschätzen, aber will man erneut den Weltmeisterthron erklimmen, darf Aserbaidschan keine Hürde sein. San Marino, der Zwergen-staat, wird an der Qualifikation teilnehmen. Noch ohne einen Sieg in einem WM-Qualifikationsspiel seit dem Beitritt zur FIFA, darf San Marino nicht zum Stolperstein werden.

Teammanager Oliver Bierhoff bei der Auslosung zum World Cup 2018 im Konstantin Palast in Saint Petersburg am 25.Juli 2015. AFP PHOTO / OLGA MALTSEVA

Teammanager Oliver Bierhoff bei der Auslosung zum World Cup 2018 im Konstantin Palast in Saint Petersburg am 25.Juli 2015. AFP PHOTO / OLGA MALTSEVA

Nr.MannschaftSpGUVPunkteTore
1.Deutschland 000000
2.Tschechien000000
3.Nordirland 000000
4.Norwegen 000000
5.San Marino 000000
6.Aserbaidschan000000

 

Der DFB Kader von Deutschland bei der WM 2018

Mit dem klaren Ziel den Titel zu verteidigen, wird „Die Mannschaft“ alles daran setzen, ihre Leistung an Tag X abzurufen. Nachdem Ex-Kapitän Philipp Lahm und der WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose nach dem Titelgewinn in Brasilien, den Rücktritt aus der deut-schen Nationalmannschaft verkündet hatten, musste Joachim Löw sich auf die Suche nach Spie-lern für diese Positionen machen. Mit Joshua Kimmich vom FC Bayern München fand er einen Spieler, der die rechte hintere Seite der deutschen perfekt bespielen kann. Ein weiterer Bonus-punkt von dem gelernten Mittelfeldspieler ist seine Offensivpower, mit der er viel Schwung in das Angriffsspiel der Deutschen bringen kann. Um die Nominierung von Mario Gomez wurde sehr viel diskutiert. Er bewies mit seinen Leistungen am Platz bei der Europameisterschaft aber, dass der Teamchef mit seiner Nominierung alles richtig gemacht hat.

Nachdem Marco Reus bereits 2014 bei der Weltmeisterschaft verletzungsbedingt zu Hause bleiben musste, wurde auch die Europameisterschaft 2016 ohne ihn in Angriff genommen. Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht auch noch vor der Weltmeisterschaft 2018 in Russland verletzt und der Mannschaft helfen kann den Titel zu holen. Mario Götze, Julian Draxler und Mesut Özil sind in der Lage, mit ihrem technischen Können außergewöhnlich Aktionen einzuleiten und somit Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu erzeugen. Mit Mats Hummels und Jerome Boateng steht wohl die beste Innenver-teidigung der Welt gemeinsam auf dem Platz und gibt dem Spiel Stabilität und mit einem Manuel Neuer im Tor, braucht man sich vor keiner Offensive zu fürchten. Mit Leroy Sane und Julian Weigl, stehen junge Spieler in den Startlöchern, den Sprung in „Die Mannschaft“ zu schaffen. Ob jemand aus der Nationalmannschaft zurücktreten wird, steht noch in den Sternen, davon ist aber noch nichts bekannt. Jedoch will sich bestimmt keiner die Chance entgehen lassen, die his-torische Titelverteidigung in Angriff zu nehmen. Fazit: Die deutsche Nationalmannschaft wird in altbekannter Stärke und Besetzung die Qualifikation bestreiten, und nach Russland zur Welt-meisterschaft 2018 reisen und auch dort zu den absoluten Topfavoriten zählen.

TV-Ausstrahlung der WM 2018

Laut der Medien soll ARD/ZDF für die Übertragungsrechte knapp 200 Millionen Euro bezahlt haben. Die Sender selbst geben dazu keine Erklärung ab und schweigen über die Summe. Die WM 2018 Qualifikation wird wieder RTL übertragen.

WM 2018 Kritik an der Organisation und am Umfeld

Wegen der Krimkrise und im Vorfeld des Krieges in der Ostukraine wurden 2014 einige Stim-men laut, dass man die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 boykottieren sollte. So übte auch Deutschland massive Kritik an der Vergabe der Weltmeisterschaft an Russland. Darunter war unter anderem der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion Michael Fuchs, der innenpoli-tische Sprecher der Unionsfraktion Stephan Mayer, Volker Beck, die Obfrau im Auswärtigen Ausschuss Marieluise Beck, aber auch der hessische Innenminister Peter Beuth. Auch die USA übte gewaltige Kritik. So schrieben die 13 US-Senatoren einen Brief an die FIFA und Blatter im April 2015. Sie übten Kritik an der Ukraine-Krise und an der Haltung des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sie plädierten sogar für eine neue Vergabe der WM 2018. Die Kritiker behaup-ten, dass Russland durch die Spiele eine neue wirtschaftliche Erleichterung erlangt. Somit stütze die FIFA das Regime.