Em Finale / Endspiel – Europameister 2016

Portugal wird Europameister 2016!

Wer ist Europameister 2016 geworden?

Portugal ist Europameister 2016 geworden! Mit 1:0 nach Verlängerung gewinnt Porutgal das EM-Finale 2016! Nachdem Christiano Ronaldo verletzt nach einer viertelstunde raus musste, rettete sich das Team um Pepe und Nani bis in die Verlängerung, nachdem es nach 90 Minuten 0:0 stand. Hier geht es zum Liveticker und Spielverlauf mit allen Fotos des Spiels.

Portugal's Cristiano Ronaldo (C) posiert mit seinen Teamkollegen und dem Europameisterpokal. MIGUEL MEDINA / AFP

Portugal’s Cristiano Ronaldo (C) posiert mit seinen Teamkollegen und dem Europameisterpokal. MIGUEL MEDINA / AFP

Der Sieger des EM Finale am 10.Juli 2016 wird der Europameister 2016 sein! Davor hat der Gewinner schon sechs Länderspiel absolviert – drei in der Vorrunde, ein EM-Achtelfinale, ein EM-Viertelfinale und eines der beiden EM-Halbfinale. Das ist der Weg des Siegers der Europameisterschaft 2016!

Beim Endspiel eines Fußballturniers liegen Freude, Glück und Erfolg ganz nahe an Enttäuschung, Niederlage und vertane Chance. Wer Europameister 2016 wird, das wissen wir um ca. 22:45 Uhr am 10.Juli 2016! Zur Auswahl stehen nun Frankreich und Portugal, denn beide Mannschaften konnten ihre EM-Halbfinale gewinnen!

EM 2016 Finale

Alle Infos zum EM 2016 Finale
SpielDatumMannschaft1-Mannschaft2ErgebnisRunde
5110.07. 21 UhrPortugal Frank. 1:0 (0:0) n.V.Finale

Natürlich hofften die deutschen Fußballfans bis zuletzt, dass die deutsche Fußballnationalmannschaft nach dem verlorenen EM-Halbfinale 2012 und dem verlorenen EM-Finale 2008 endlich wieder im Finale stehen wird und den vierten Europameister-Titel gewinnen würde. Leider kam es nicht so weit, im EM-Halbfinale war Aus gegen den Gastgeber Frankreich.

em-finale-portugal-frankreich

 

Update 07.07.2016: Nach Portugal zieht Frankreich ins EM-Finale ein. Ein 2:0 gegen Deutschland stand am Ende auf der Ergebnistafel nach 2 Toren von Antoine Griezmann, der sich nun mit 6 Toren die Torjägerkanone wahrscheinlich schnappen wird.

Hier wird das EM 2016 Finale stattfinden - im Stade de France in Saint-Denis, nahe Paris. AFP PHOTO JOEL SAGET

Hier wird das EM 2016 Finale stattfinden – im Stade de France in Saint-Denis, nahe Paris. AFP PHOTO JOEL SAGET

Deutschland Spielplan zur EM 2016

Deutschland erreicht als Gruppenerster das EM-Achtelfinale
Datum  Mannschaft1-Mannschaft2
26.06., 18 UhrEM-Achtelfinale3:0Deutschland -Slowakei
02.07. 21 UhrEM-Viertelfinale6:5 i.E.Deutschland -Italien
07.07. 21 UhrEM-Halbfinale0:2Deutschland -Frankreich

Update 12.04.2016: Das EM Finale 2016 wird in der ARD übertragen und von Gerd Gottlob kommentiert.

EM-Spielbaum bzw. EM-Spielplan für die K.o.-Runde.

Seit dem 22.06.2016 ist die EM-Vorrunde Geschichte. Nun geht es in die k.o.Runde – noch drei Spiele bis zum EM-Finale. Doch wer spielt gegen wen? Wir haben die Antwort mit unserer EM-Spielbaum-Grafik bzw. dem EM-Spielplan für die EM-Endrunde!

Bitte auf die Grafik klicken für eine große Ansicht!

Der EM Turnierbaum

Der EM Turnierbaum

Deutschland im EM-Finale 2016? Nein!

Deutschland wurde in den Jahren 1972, 1980 und 1996 Europameister.

Ewige EM-Tabelle nach Punkten

Nachdem Deutschland bisher vier Mal Weltmeister wurde, gehört die deutsche Fußballnationalmannschaft auch nach Punkten zu den erfolgreichsten Nationen.

NationPunkte
Deutschland79
Spanien62
Niederlande59
Italien54
Frankreich53
Portugal50
England36
Tschechien32
Dänemark27
UdSSR23
Kroatien22

Erklärung: Für einen Sieg gibt es drei Punkte, für ein Unentschieden oder ein Sieg nach Elfmeterschießen nur einen Punkt.

Anzahl der EM-Titel und Finalteilnahmen bei den Fußball-Europameisterschaften von 1960 bis 2012

Deutschland ist auch hier die erfolgreichste Nation: drei Mal gewann man ein EM-Endspiel – drei Mal verlor ein deutsches Team ein EM-Finale.

  Gewonnene EM-TitelVerlorene Endspiele
Deutschland33
Spanien31
Frankreich20
UdSSR13
Italien12
Tschechoslowakei10
Griechenland10
Niederlande10
Dänemark10
Jugoslawien02
Portugal01
Belgien01
Tschechien01

EM-2016-Finale:  Tabelle und Spielplan

In Paris im Stade de France wird das EM Finale stattfinden. Nach dem Anpfiff um 21 Uhr wird es nach dem Ende des Spiels die Siegerehrung geben. Hier wird der Pokal des Europameisters, der Coupe Henri-Delaunay verliehen.

EM 2016 Endspiel

EM 2016 Finale

Alle Infos zum EM 2016 Finale
SpielDatumMannschaft1-Mannschaft2ErgebnisRunde
5110.07. 21 UhrPortugal Frank. 1:0 (0:0) n.V.Finale

Das EM 2016 Finale im Fernsehen

Während das ZDF die Ehre hatte, das EM-Eröffnungspiel zu übertragen, wird die ARD das Endspiel der Fußball EM 2016 übertragen.

Alle EM Finale 1960 bis 2016 – die Ergebnisse

JahrAustragungsort1.FinalistErgebnis2.Finalist
1976BelgradTschechoslowakei 2:2 n.V.BRD
1980RomBRD 2:1Belgien
1984ParisFrankreich2:0Spanien
1988MünchenNiederlande2:0Sowjetunion
1992GöteburgDänemark2:0Deutschland
1996LondonDeutschland 2:1 n.V.Tschechien
2000RotterdamFrankreich2:1 n.V.Italien
2004LissabonGriechenland1:0 Portugal
2008WienSpanien1:0Deutschland
2012KiewSpanien4:0Italien

In einem EM-Finale mitspielen zu dürfen, ist der Traum eines jeden Fußballers. Einmal dabei zu sein, wenn es um alles geht. Das ist es, wofür jeder Fußballer kämpft und was er erreichen will. Doch nicht nur die Spieler der Nationalmannschaften träumen davon, beim großen Finale dabei zu sein. Auch die Fans wollen unbedingt miterleben wie ihre Mannschaft ins Finale einzieht und gewinnt. Sie fiebern mit – sie lachen, weinen, jubeln und freuen sich über jeden Schuss in Richtung Tor. Und wenn dann gewonnen wird, dreht sich europaweit tagelang alles nur noch um das Siegerland. Nicht nur die Spieler und Fans freuen sich, auch das Siegerland kann sich einer neuen Beliebtheit erfreuen und ist Europaweit im Gespräch.

EM Finale 2016: 10.07.2016 in Saint Denis (Stade de France)

Am 10. Juli 2016 findet das Finale der Fußball EM 2016 in Frankreich statt. Ausgetragen wird es in der Hauptstadt Frankreichs, Paris, im Saint Denis Stadion. Ab 21:00 werden über 80 000 Zuschauer vor Ort das Spiel verfolgen, ebenso wie gespannte Fans vor den Fernsehen oder beim Public Viewing überall in Europa. In Deutschland hoffte man natürlich nach dem Sieg der WM in 2014 auf einen Finaleinzug der Nationalelf, doch im Em-Halbfinale war Schluß gegen den Gastgeber Frankreich. Portugal setzte sich im 2.Halbfinale gegen Wales durch. Somit werden diese beiden Mannschaften den Europameister 2016 stellen.

em-finale-2016

EM Finale 2012: Spanien – Italien 4:0 in Kiew

Sonst eher eine Seltenheit bei David Silva, Nationalspieler der spanischen Mannschaft, führte er die Spanier in diesem Finale mühelos per Kopfball in die Führung. Geschafft vom Halbfinale fiel bereits vor Ende der ersten Halbzeit das zweite Tor für Spanien durch Jordi Alba, womit er sein erstes Länderspieltor erzielte. Auch die zweite Halbzeit stand für Italien unter keinem guten Stern – Thiago Motta, der eingewechselt wurde, wurde verletzt und das führte dazu, dass Italien das Spiel mit nur zehn Mann beenden – und Spanien gelangen durch den Einwechselspieler Torres und Mata noch zwei weitere Treffer und siegten somit überlegen mit 4:0.

Torwart und Kapitän Iker Casillas am 1.July 2012 nach dem 4:0 Sieg gegen Italien im EM-Finale 2012. AFP PHOTO / GIUSEPPE CACACE

Torwart und Kapitän Iker Casillas am 1.July 2012 nach dem 4:0 Sieg gegen Italien im EM-Finale 2012. AFP PHOTO / GIUSEPPE CACACE

EM Finale 2008: Deutschland – Spanien 0:1 in Wien

Die Spanier hatten sich bereits während der ganzen Europameisterschaft in Bestform gezeigt und zeigten auch während des Endspiels dass sie den Sieg wollten. Trainer Aragonés präsentierte während dieses Turniers eine Mannschaft auf Hochleistung die er über Wochen in bester Stimmung gehalten hatte. Damit war ihm etwas gelungen, dass in Spanien schon lange gewollt war. In diesem Finale zeigten sie einen schnellen Fußball, gute Pässe und zeigten keinerlei Anzeichen von Müdigkeit. Der einzige Treffer im Spiel fiel durch Fernando Torres, der an Phillip Lahm vorbei spielte und den Ball ohne große Mühe hinter Jens Lehmann ins Tor beförderte – der erste EM-Sieg für Spanien seit 1964 war somit gelungen.

Die deutsche Nationalmannschaft vor dem EM-Finale 2008. AFP PHOTO / OLIVER LANG

Die deutsche Nationalmannschaft vor dem EM-Finale 2008. AFP PHOTO / OLIVER LANG

EM Finale 2004: Portugal – Griechenland 0:1 in Lissabon

Das erste Spiel im eigenen Land verloren, wollte Portugal beim Finale der Europameisterschaft 2004 das Finale unbedingt für sich entscheiden und den Sieg im eigenen Land besiegeln. Doch mit dem Außenseiter Griechenland hatten sie nicht gerichtet. Wie in den vorhergegangenen Spielen setzten sie auf eine fest eingespielte Abwehr, die von Innenverteidiger Traianos Dallas angeleitet wurde und im Mittelfeld vom zum gewählten besten Spieler des Turniers Theodoris Zagorakis unterstützt wurde. Abgerundet von Stürmer Angelos Charisteas machten die Griechen den Portugiesen bei ihrem Plan des Siegs einen Strich durch die Rechnung. Charisteas, der damals bei Bremen spielte, sorgte noch in der ersten Halbzeit mit einem Kopfball für den einzigen Treffer in diesem Spiel und sorgte dafür, dass Portugal nicht nur das erste, sondern auch das letzte Spiel der EM 2004 verloren haben.

EM Finale 2000: Frankreich – Italien 2:1 n.V. in Rotterdam

Italien war im siebten Himmel – das erste Mal im Finale einer Europameisterschaft seit 1968. Und dann schossen sie auch noch ein Tor, das von Marco Delvecchio erzielt wurde. Den Sieg schon gedacht sicher verging das gesamte Spiel, und selbst in der Nachspielzeit führten die Italiener noch immer mit 0:1. Frankreich schien sich geschlagen geben zu müssen, doch dann passierte womit niemand rechnete. Sylvain Wiltord wurde eingewechselt und erwies sich als Geschenk des Himmels. Nicht einmal zwei Minuten gespielt, schoss er das Ausgleichstor vorbei an Torwart Francesco Toldo. Das Spiel ging in die Verlängerung und ihren psychologischen Vorteil nutzend, schoss Frankreich in der 13. Minute der Verlängerung das erste Tor der Verlängerung und führte das Team damit zum zweiten Sieg der Europameisterschaft durch ein Golden Goal.

EM Finale 1996: Tschechische Republik – Deutschland 1:2 n. Golden Goal in London

Im Londoner Wembley-Stadion konnten 1996 über 75 000 Zuschauer sehen, wie das erste Golden Goal des Wettbewerbs viel, das gleichzeitig Deutschland zum Europameister machte. In ihrem bereits fünften EM-Finale sah es zunächst nicht sonderlich gut für die deutsche Nationalelf aus, denn die Tschechen trafen zum 1:0 durch ein Elfmetertor. Doch die Deutschen bewahrten einen klaren Kopf und Trainer Berti Vogts wechselte Oliver Bierhoff ein, der nicht viel später ein Kopfballtor erzielte und somit für den Ausgleich sorgte. Und es war wieder Bierhoff, der in der vierten Minute der Verlängerung für das Unfassbare sorgte – er schoss ein Tor, sorgte durch das Golden Goal für den direkten Sieg der Deutschten und brachte die Fans zum Jubeln.

EM Finale 1992: Dänemark – Deutschland 2:0 in Göteborg

Das Halbfinale hatte Deutschland mit 3:2, dank zwei Toren von Karheinz Riedle gewonnen und damit den Gastgeber Schweden aus dem Turnier geworfen. Im Finale traf die Deutsche Nationalmannschaft auf den Außenseiter Dänemark. Und auch hier machten die Dänen ihrem Ruf als Überraschungsfinalist alle Ehren. Schon nach 18 Minuten traf der Mittelfeldspieler John Jensen und sorgte für die Führung der Dänen mit 1:0. Doch es blieb nicht nur bei einem Treffer. Kurz darauf sorgte Kim Vilfort mit seinem Anschlusstreffer für ein 2:0 und sorgte damit für einen märchenhaften Sieg für Dänemark. Alle Versuchen der Deutschen zu Mühe den Ball ins Tor der Dänen zu befördern, schlugen fehl, und die Deutschen mussten sich geschlagen geben.

EM Finale 1988: Niederlande – UdSSR 2:0 in München

In den 1970er Jahren keine Chance auf einen Sieg schien es den Holländern zu diesem Finale ganz Europa zu gönnen. Mehr als die Hälfte der niederländischen Bevölkerung verfolgten das Finale vor dem Fernseher und konnten beobachten wie ihr Team endlich den Sieg ins Heimatland holten. Es war Ruud Gullit der so auffällig mit seinen Deadlocks und dem Kopfball die Führung für die Niederlande einholte und Marco van Basten unterstützt von Arnold Mühren der den Anschlusstreffer verwandelte. Zum Unmut der UdSSR war der niederländische Torwart Hans van Breukelen später noch in der Lage einen Elfmeter zu halten und wurde somit ebenso gefeiert wie Marco van Basten.

EM Finale 1984: Frankreich – Spanien 2:0 in Paris

In der ersten Halbzeit noch sah es so aus, als ob keine der beiden Mannschaften im neuen Stadtion Parc des Princes die Führung übernehmen konnten. Doch in der 57 Minute konnte Spaniens Torhüter Luis Arconada einen Freistoß vom Franzosen Platini nicht halten – damit hatte dieser seinen neuen Treffer in nur fünf Spielen der Endrunde erzielt. Yvon Le Roux wurde kurz darauf vom Platz gewiesen, und Frankreich musste in Unterzahl das Spiel fortsetzen. Unbeeindruckt zeigten die Franzosen jedoch ihr Können und Bruno Bellone sorgte kurze Zeit später für den Entstand von 2:0. Damit hatte Frankreich das erste Mal ein großes Turnier gewonnen.

EM Finale 1980: Belgien – Deutschland 1:2 in Rom

Vier Jahre vorher noch im Finale gescheitert, zeigten die Deutschen in diesem EM-Finale ihr Können und zeigten, wieso sie als Europas erfolgreichste Nation galten. Horst Hrubesch sorgte bereits nach zehn Minuten in der ersten Halbzeit für den Führungstreffer, vorbereitet vom noch jungen Spieler Bernd Schuster. Beflügelt spielten die Deutschen sich durch die Halbzeiten, mussten jedoch einen Gegentreffer in der 75 Minute in Form eines Elfmetertors hinnehmen. Dieses wurde vom Belgier René Vandereycken verwandelt und bescherte der belgischen Nationalmannschaft für einen kurzen Moment ein wenig Hoffnung auf den Sieg. Wenig beeindruckt schoss Hrubesch ein zweites Tor eine Minute vor Abpfiff, verhinderte die Verlängerung und machte Deutschland zum Europameister.

EM Finale 1976: Tschechoslowakei – Deutschland 5:3 n.E. (2:2 n.V.) in Belgrad

Schon im Halbfinale lag Deutschland einmal zwei Tore zurück. Und wie schon imHalbfinale gegen den Gastgeber Jugoslawien schaffte Deutschland im Finale gegen die Tschechoslowakei das Aufholen dieses Rückstands. Die Tore der Tschechen wurden von Ján Švehlík und Karol Dobiaš geschossen und führten dazu, dass der Außenseiter Tschechien in Führung ging. Aufgeholt wurde dank den Treffern von Dieter Müller und Bern Hölzbein. Diese sorgten damit dafür, dass es eine nervenzereißende Verlängerung gab. Kein Tor wurde geschossen und das unfassbare begann – das Elfmeterschießen. Alle der ersten sieben Schüsse wurden verwandelt, bis Uli Hoeneß den Ball daneben schoss. Daraufhin schien es für Antonín Panenka einfach den letzten Ball an Sepp Maier vorbei ins Tor zu befördern.

EM Finale 1972: Deutschland UdSSR 3:0 in Brüssel

Das erste Finale für Deutschland in dem es sich gegen die UdSSR behaupten musste, das bereits zum dritten Mal im Endspiel um den Sieg kämpfte. Doch davon war die Deutsche Nationalmannschaft unbeeindruckt. Das Finale stellte sich als ein eher einseitiges Spiel heraus. Angeführt wurde das deutsche Team von Günter Netzer und Franz Beckenbauer und auch in diesem Spiel traf Gerd Müller erneut zwei Mal. Herbert Wimmer sorgte mit seinem Treffer für den sicheren 3:0 Sieg. Gerd Müller, gefeiert von der Nation, erinnert sich mit den Worten: „Alles hat geklappt“, „Wir harmonierten gut und haben uns untereinander gut verstanden“. Deutschland gewann zum ersten Mal die Europameisterschaft und legte den Grundstein für den WM-Sieg zwei Jahre später.

EM Finale 1968: Italien – Jugoslawien 2:0 (1:1 n.V) in Rom

Schon in der 39 Minute in der ersten Halbzeit fiel in diesem Finale das erste Tor – und zwar für Jugoslawien. Für Italien sah es so aus, als ob man an diesem Abend den Titel nicht nach Hause holen konnte. Selbst der italienische Torhüter sagt heute, dass Italien den Ausgleich nicht verdient hatte. Doch kurz vor Ende der Partei traf Angelo Domenghini und sorgte damit dafür, dass es nach alten Regeln zwei Tage später zu einem Wiederholungsspielel kommen musste. Im „zweiten Finale“ wurden die Spieler Sandro Mazzola und Luigi Riva eingesetzt. Riva und Pietro Anastasi sorgten für einen 2:0 in diesem Spiel und dafür, dass auch Torhüter Zoff heute sagt, dass die Italiener es verdient hatten, das zweite Final zu gewinnen.

EM Finale 1964: Spanien – UdSSR 2:1 in Madrid

Den Sieg im eigenen Land zu schaffen ist der Traum einer jeden Nation. Bei der Europameisterschaft von 1964 gelang es Spanien in Madrid diesen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen und gewannen damit gegen den Titelverteidiger UdSSR – das zugleich auch Titelverteidiger war. Schon sehr früh gingen die Gastgeber in Führung, dank eines Treffers von Chus Pereda. Auch wenn die UdSSR durch einen Treffer von Galimzyan Khusainov ausgleichen konnte, gelang es den Spaniern unter den Augen von Diktator Franco ein zweiter Treffer. Diesmal ausgeführt von Marcelino Martínez. Das spanische Team zeichnete sich während diesem Turnier durch ein hervorragendes Team aus und sorgte so für den ersten großen Titel des Landes im Fußball.

EM Finale 1960: UdSSR – Jugoslawien 2:1 n.V. in Paris

Die erste Europameisterschaft kam in Paris zum Ende, wo sich die UdSSR und Jugoslawien gegenüberstanden. Schon im Halbfinale hatte Jugoslawien mit 5:4 knapp gegen Frankreich gewonnen. In diesem Spiel gingen sie durch Milan Galíc in Führung, doch den Sowjets gelang der Ausgleich durch Slava Metreveli. Der Torhüter der Sowjets blockierte das eigene Tor während Viktor Ponedelnik in der Verlängerung ein Tor schoss und die Mannschaft damit zum ersten Europameister der Fußball-Geschichte. Später sagte Ponedelnik dass dieses Tor der wichtigste Treffer seiner Karriere gewesen war. Ganz klar, denn dieser Treffer sorgte dafür, dass auch er in die Geschichtsbücher einging.