EURO 2016 live im Fernsehen

Die EURO 2016 wird weltweit über die Fernsehbildschirme flimmern und Millionen Fans in ihren Bann ziehen. Im Vorfeld werden bereits die Übertragungsrechte teuer verkauft, ein Komplettpaket dürfte um die 180 Millionen Euro teuer sein. In Deutschland werden die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten des ARD und ZDF erneut gemeinsam alle Spiele dieser Endrunde live übertragen. Der Privatsender Sat1 hat zudem die TV-Rechte an sechs EM-Spielen gekauft. Hier gibts den kompletten EM 2016 TV Spielplan

Update: ARD und ZDF haben die Senderechte von den ersten parallelen Gruppenspielen am 3.EM-Spieltag festgelegt: Das ZDF zeigt am Sonntag Abend das Top-Spiel zwischen Frankreich und der Schweiz ab 21 Uhr. Sat 1 überträgt das 2.Spiel der Gruppe A zwischen Rumänien und Albanien.

Pressekonferenz der ARD und ZDF: Oliver Welke, Oliver Kahn, Holger Stanislawski, Katrin Müller Hohenstein (Copyright: ZDF/Svea Pietschmann)

Pressekonferenz der ARD und ZDF: Oliver Welke, Oliver Kahn, Holger Stanislawski, Katrin Müller Hohenstein (Copyright: ZDF/Svea Pietschmann)

Alle Moderatoren und Kommentatoren der ARD/ZDF bei der EM 2016

Update 12.04.2016:
Die ARD und ZDF hat ihre Kommentatoren-Teams zur EM 2016 vorgestellt. Ebenso hat man beschlossen, dass man gemeinsam im internationalen Sendezentrum (IBC) auf dem Messegelände im Pariser Süden das EM-Studio nutzen wird. Dieses Studio wird man inklusive Ausstattung im Wechsel nutzen. Die Eckdaten zum Studio: Zentrales Element ist eine große LED-Wand (11,20 x 2,70 Meter), die eine Auflösung von 4K ermöglicht (Nachfolgestandard von HD TV).

 ARDZDF
Ausgestrahlte Spiele22 mit Finale23 mit Eröffnungsspiel
Deutschland - UkraineDeutschland - Polen
Deutschland - Nordirland
VorberichteAlexander Bommes und Arnd Zeigler
Studiogemeinsames Studio von ARD und ZDF im International Broadcast Center in Paris
Topspiel des Tagesgläserne Studio im Stadion
ModerationMatthias Opdenhövel und Mehmet SchollOliver Welke und Oliver Kahn
Schiedsrichter-Experte Urs Meier
frühere Bundesligatrainer Holger Stanislawski
KommentatorenTom Bartels, Gerd Gottlob und Steffen SimonBéla Réthy, Oliver Schmidt, Martin Schneider,Claudia Neumann
Moderatoren an den StadienAnna Kraft, Sven Voss und Jochen Breyer
Moderatorin am Quartier der DFB-ElfGerhard Delling"Sportstudio"-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein mit Simon Rolfes
Abschluss des FußballtagsReinhold Beckmann in der Sportschule Malente

Update 18.12.2015: Insgesamt sechs Spiele bei der EM 2016 werden von Sat 1 gezeigt. ProSiebenSat.1 TV Deutschland hat sich mit SportA, der Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, auf eine Sublizenzierung von sechs EM-Spielen verständigt.

Es werden die Parallelspiele sein, die am Ende der Gruppenphase aus Wettbewerbsgründen zeitgleich ausgetragen werden: D.h. ein Spiel – normalerweise das Spannendere wird in der ARD oder dem ZDF gezeigt, das 2.Spiel der jeweiligen Gruppen dagegen von SAT 1.

Update 16.12.2015: ARD zeigt Finale, ZDF das Eröffnungsspiel

Vier Tage nach der EM-Gruppenauslosung einigten sich die beiden in Deutschland übertragenden öffentlich-rechtlichen TV-Sender über die Aufteilung der Spiele. Das ZDF zeigt am 10. Juni das Eröffungsspiel zwischen Gastgeber Frankreich und Rumänien. Die ARD überträgt am 10. Juli aus Paris das Finale der Europameisterschaft.

Die deutschen EM-Spiele im Fernsehen

Das erste Gruppenspiel von Deutschland am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine wird von der ARD gezeigt. Das zweite Gruppenspiel der Deutschen gegen Polen am 16. Juni in Saint Denis ist im ZDF zu sehen. Gruppenabschluss der DFB-Auswahl am 21. Juni gegen Nordirland in Paris wird wieder von der ARD übertragen.

Das EM Eröffnungsspiel im TV – Wo läuft Frankreich gegen Rumänien?

Das 1.Spiel der EM 2016 wird zwischen Gastgeber und Rumänien ausgetragen. Das ZDF überträgt ab 19:25 Uhr aus Paris, der Anstoß erfolgt um 21 Uhr im Stade de France. Die Vorberichterstattung besteht aus zwei Teilen: Im ZDF EM-Studio empfangen Oliver Welke und Oliver Kahn zwei Gäste: Sebastian Kehl, der seine Profikarriere beendet hat, und Marius Trésor, den ehemaligen französischen Nationalspieler. Auf der zentralen Fanmeile vor dem Eiffelturm im Herzen von Paris begrüßt Antje Pieper den ZDF-Studioleiter Theo Koll und weitere Gäste, die Land und Leute kennen. Moderieren wird Béla Réthy das Spiel im ZDF. Natürlich zeigt das ZDF das Spiel auch live im Internet ZDF Livestream.

Moderieren wird das EM-Eröffnungspsiel Béla Réthy im ZDF.

Moderieren wird das EM-Eröffnungspsiel Béla Réthy im ZDF.

Einschaltquoten der WM 2014

Schaut man sich die Fernsehzuschauer zur WM 2014 an, so lohnt es sich für ARD und ZDF!

Knapp 18 Monate nach dem Sieg im WM-Finale gegen Argentinien vermeldet die FIFA einen TV-Reichweitenrekorde. Es verfolgten 1,013 Milliarde Menschen das Endspiel am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro, was etwa einem Siebtel der Weltbevölkerung entspricht.

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ARD und ZDF sichern sich die EURO 2016

Der Fußball ist ein großes Geschäft, das wissen auch die Fernsehanstalten weltweit. Vor einem großen Turnier, WM oder EM, entbrennt ein harter Kampf um die Übertragungsrechte in den jeweiligen Ländern, öffentlich rechtliche Fernsehanstalten und Privatsender versuchen, sich dabei regelmäßig zu überbieten. Grundsätzlich geben die Verbände, in diesem Fall die UEFA, entsprechende Kosten vor, der finale Preis kann davon natürlich abweichen.
Ein Bieterwettkampf sorgt dafür, dass sich die UEFA über hohe Beträge freuen kann. Für die EURO 2016 werden etwa kolportierte 180 Millionen Euro genannt, welche die ARD und der ZDF für die Übertragung der 51 Europameisterschaftsspiele bezahlen müssen. Zuletzt, 2012, waren es noch an die 120 Millionen Euro, der erhöhte Preis ergibt sich mitunter auch auf Grund der größeren Anzahl an Spielen während dieser Endrunde.




Die ARD und der ZDF übertragen alle Spiele, in der Vergangenheit sah dies bisweilen auch anders aus. Die öffentlich Rechtlichen dürfen an Sonntagen keine Werbung ausstrahlen, so wurden bei früheren Turnieren diese Spiele etwa auch an Privatsender verkauft.

Statistik: Diese Statistik zeigt die für ARD und ZDF anfallenden Kosten für die TV-Übertragungsrechte der Fußball-Weltmeisterschaften von 2006 bis 2022. Für die Übertragungsrechte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland mussten die Sender rund 179 Millionen Euro bezahlen.

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Anstoßzeiten und Übertragungsmodus

Natürlich kann zum aktuellen Zeitpunkt (Februar 2015) noch nicht darüber berichtet werden, wie genau die Übertragungen ablaufen werden. Betrachtet man aber vergangene Großereignisse, etwa auch die WM 2014, dann werden ARD und ZDF abwechselnd, tageweise, die Spiele präsentieren. Natürlich ist auch denkbar, dass aufgrund der Auslosung noch kleinere Modifizierungen vorgenommen werden, sodass die Spiele der deutschen Nationalmannschaft fair auf beide Sender verteilt sind – auch ist es durchaus möglich, dass darauf geachtet wird, dass beide Sender dem Namen nach Spitzenpartien gleichermaßen übertragen können.
In der Vorrunde, der Gruppenphase, dürfen sich die beiden Sender über je drei Spiele pro Tag freuen – die Anstoßzeiten sind jeweils um 15:00, 18:00 und 21:00 Uhr. Am finalen dritten Spieltag einer Gruppe laufen je zwei Spiele parallel (beide Spiele einer Gruppe), um 18:00 und um 21:00 Uhr. Vermutlich wird anstelle einer Konferenz einer der Spartensender von ARD und ZDF das zweite Spiel übertragen.

Auch die Achtelfinalpartien liefern zwei Tage lang drei Spiele je Tag (15:00, 18:00 und 21:00 Uhr), einen Tag lang zwei Partien (18:00 und 21:00 Uhr). Ab dem Viertelfinale wird nur noch ein Spiel pro Tag zu sehen sein, Anstoßzeit ist ab nun immer 21:00 Uhr. Dies gilt auch für die Halbfinals und das Finale, die Sender werden höchstwahrscheinlich auch hier abwechselnd übertragen. Wo das Finale zu sehen sein wird, ist noch offen.

Die ARD und ZDF Experten

Für die ARD wird während der EURO 2016 Mehmet Scholl und Oliver Kahn für den ZDF als Experten vor Ort agieren. Ebenso wird Ex-Schiedsrichter Urs Meyer und Holger Stanislawski das ZDF bei den Live-Reportagen unterstützen.

Holger Stanislawski und Oliver Kahn (Copyright: ZDF/Svea Pietschmann)

Holger Stanislawski und Oliver Kahn (Copyright: ZDF/Svea Pietschmann)